Trockenes Auge
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Therapie des trockenen Auges (Sicca Syndrom) erfolgt  in den meisten Fällen durch Augentropfen. Als Ergänzung oder Verstärkung der Therapie kommen sogenannte Punktum plugs in Frage.

 

 

Zu trockenen Augen (Keratoconjunctivitis sicca, Sicca-Syndrom) entstehen entweder durch eine herabgesetzte Tränenproduktion in der Tränendrüse oder durch eine veränderte Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit. Im letzteren Fall kommt es zu einem zu schnellen Aufreißen des Tränenfilms auf der Augenoberfläche. Bei beiden Ursachen kommt es zu einer Austrocknung der Bindehaut und der Hornhaut des Auges. Frauen sind von der Augentrockenheit wesentlich häufiger betroffen als Männer. Die Erkrankung tritt oft ab dem 40. Lebensjahr oder später auf.
Wenn Tränenersatzmittel nicht mehr ausreichend helfen, können die Tränenkanälchen durch kleine Stöpsel (punktum plugs) verschlossen werden. Dadurch wird der Abfluss der Tränenflüssigkeit in die Nase verhindert und das Auge ist wieder ausreichend benetzt.

Der Vorteil zu einem noch heute teilweise praktiziertem dauerhaften Veschluss der Tränenwege durch eine Verödung ist, dass die  punktum plugs bei Bedarf meist ohne Probleme wieder entfernt werden können.